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Wie schaut deine Online-Marketing-Strategie aus?

Es ist ja mittlerweile kein Geheimnis, dass man mit Facebook und Co. auch Geld verdienen kann. Social Media umgibt uns täglich und zwar egal was wir machen. Wir schreiben noch schnell auf WhatsApp eine Nachricht, erhalten über WhatsApp womöglich Bilder, Links oder Videos über irgendwelchen Kram, der uns ja sowieso nicht interessiert. Auf Facebook schauen wir uns Mittags an, was die Kollegen so machen, oder die eigenen Kinder, vielleicht auch die eigene Frau.

Auf Instagram schauen wir uns am Abend noch einige lustige Kätzchen-Videos an und merken gar nicht, dass unter den Hunderten von Posts, Nachrichten oder „Cards“ auch Werbung versteckt ist. Werbung, welche als solches Natürlich gekennzeichnet ist, jedoch auf den ersten Blick ausschaut, als wäre es exakt auf uns zugeschnitten – natürlich interessieren wir uns für „Technik, Fitness oder das Reich-werden“.

Die Platzierung einer solchen extremen Zielgruppen-fokussierten Werbung ist eine Kunst für sich und natürlich kostet diese je nach Zielgruppe und Art des Produktes, bzw. der Dienstleistung, welche wir vermarkten möchten, schon einmal mehrere zigtausend Euro. Schließlich ist das Social Media Marketing im B2C aber auch im B2B Bereich sehr beliebt. Knapp 94% der befragten online Marketern nutzen Social Media für ihre Marketing-Zwecke, außerhalb von Blogs.

Hast du schon eine Social Media Strategie?

ABER es geht auch ein wenig billiger und fast genauso erfolgreich, um sich hier und da das sogenannte „Engagement“ zu erhöhen.

Stelle INTERESSANTE Fragen an dein Publikum

Also höre auf mit banalen Texten, wie „Was denkst du darüber?“. Würde dich diese Frage ansprechen? Würde sie dich dazu bewegen uns deine Geschichte zu erzählen? Genau…NEIN, da sie vollkommen ausgelutscht ist.

Beispiel:

Frage an dich: Wen oder was hat diesen Fisch so dermaßen sprachlos gemacht?

Spricht dich dieser Fisch an? Vielleicht? Fällt dir eine kurze Antwort hierauf ein?

Ja – GENAU und das motiviert zum Antworten. Je mehr Antworten kommen, desto höher ist das Engagement, desto mehr Likes und Comments gibt es. Jackpot!

Die guten alten UMFRAGEN…

Umfragen implizieren „Engagement“. Mit informativen und vor Allem spannenden Umfragen kannst du deine deine Followerschaft begeistern.

Dabei sind interaktive Umfragen, Gewinnspiele mit Fragestellung usw. natürlich sehr weit verbreitet und deswegen auch sehr beliebt.

Zudem eignen sich Umfragen sehr gut dazu mehr über deine Fans und Follower zu erfahren.

Aber was ist, wenn du eine Umfrage erstellen möchtest, aber nicht das große Geld hast viele Gewinnspiele zu erstellen?

Welche Art von Umfragen eignen sich dann am besten und wie erreichst du deine Leserschaft am besten?

Wir haben für dich einige der besten, lustigsten und interessantesten Umfragen mit einem sehr hohen Engagement-Level ausfindig gemacht und analysiert:

Beispiel 1:

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Diese Umfrage hat eigentlich gar keine Aussage, sie spricht nicht einmal irgend ein wichtiges Thema an. Es ist lediglich ein kleiner Ausschnitt aus einem Song (Drake – Hotline Bling) kombiniert mit zwei simplen Antworten:

  • „Mean one thing“ (so geht der Song weiter)
  • „Mean multiple things“

Warum ist das Ding so erfolgreich? Weil es den „Nerv der Zeit“ getroffen hat. Damals wurde der Song auf jedem Radiosender in Amerika gespielt und diese Umfrage ist lediglich auf dieser Welle geschwommen

Beispiel 2:

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Dunkin‘ Donut haben mit ihrer kleinen Umfrage ebenfalls großes Interesse bei der Leserschaft geweckt. Weshalb?

  1. Es gibt den „National Coffee Day“, welcher natürlich perfekt zu einer modernen Firma passt, welche Donuts und Kaffee verkauft
  2. Die Umfrage „erinnert“ den Leser an das Kaffeetrinken. Stell dir vor du bist gerade unterwegs, schaust auf deinen Twitteraccount via Handy und liest diese Umfrage. Kaffee kommt dir dabei doch sicherlich in den Sinn oder? Ob ausgerechnet DU kaufst oder nicht, das spielt hierbei erst einmal keine Rolle.

Tagge und verlinke „Multiplikatoren“ (Influencer)…

Du hast irgendwo einen interessanten Artikel zu einem beliebten Thema gefunden? Dieser hat dir wirklich gefallen und du kennst den Autor? Der Autor selbst ist relativ bekannt, hat viele Follower bei Twitter und Fans bei Facebook? Perfekt!

Du kennst und magst somit einen Influencer in deiner Niesche!

Der Artikel des Influencers hat dich dermaßen inspiriert, dass du gleich darauf deinen eigenen Artikel über das besprochene Thema veröffentlichst? Super!

Verlinke doch einfach mal in einem deiner Posts das Profil des Influencers (eine Antwort quasi auf seinen Post) und vielleicht noch anderer Influencer aus der Branche, welche das interessieren könnte.

Am Anfang werden sich sicherlich nicht viele melden, aber schon bald wirst du sehen, dass mögliche Kooperationen entstehen können, wenn man in positiven Kontakt bleibt.

ABER:

Übertreibe bitte nicht. Verwende lieber einzigartige und persönliche Tweets oder Posts und nicht nur einen mit dem du eine ganze Latte an „Influencern“ erreichen möchtest. Die meisten Influencer fühlen sich durch derartige Massen-Spam-Tweets etc. belästigt.

Hash Hash Darling – Wie Hashtags dein Leben verändern…

Grundsätzlich sind Hashtags etwas gutes. Sie vereinfachen die Navigation und kumulieren interessante Nachrichten und Posts zu einer übergeordneten Kategorie oder einem Begriff.

ABER: Hashtag ist nicht gleich Hashtag. Es gibt Social Media Kanäle, welche sich perfekt für Hashtags eignen (Twitter und Instagram z.B.) andere wiederum nicht (Facebook z.B.).

Ein Bericht der Seite „BuzzSumo“ kommt zu folgendem Ergebnis:

Bei der Untersuchung wurden mehr als eine Milliarde Posts auf über drei Millionen Fanpages unter die Lupe genommen.

Das Resultat: Facebook-Posts ohne Hashtag haben in der Regel eine deutlich höhere Reichweite!

Weiteres Problem bei Facebook: Die meisten Facebook-Nutzer suchen letztlich nicht nach einem „Hashtag“. Meist werden ganze Begriffe gesucht, wie z.B. „Online Marketing“ anstatt „#onlinemarketing“, um auf die richtigen Ergebnisse zu kommen.

Dennoch sind Hashtags für die anderen Social Media Netzwerke interessant und bieten deinen Nutzern die bessere User-Experience.

Benutze interessante Fotos oder Videos…

Dieser Tipp sollte eigentlich klar sein.

Mittlerweile gibt es fast keine Blogposts OHNE irgendwelche schönen Bildchen, dabei muss ich gestehen, dass ich mittlerweile diese Bildchen gar nicht mehr so wirklich wahrnehme. Die meisten kommen aus irgendwelchen Stock-Photo-Datenbanken, haben fast immer das gleiche Layout und schauen meist gestellt aus.

Mittlerweile sind wir zu unseren eigenen Bildern übergegangen und mache diese, soweit es uns möglich ist und zum Blogpost passt, auch selbst.

Was ebenfalls geht:

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Halte deine Message so simpel wie möglich, dazu kann auch ein simples Bild gehören.

Bei all der Übersättigung an Stock-Bildern stechen derartige Posts in Facebook natürlich deutlich heraus.

Was jedoch extrem viel besser ankommt als ein simples Bild sind Videos. Klar, diese sind wesentlich aufwändiger zu erstellen, wenn man einen halbwegs professionellen Online-Auftritt hinlegen möchte, jedoch ist das Engagement, sowie auch die Klickrate und die Interaktionen hierbei wesentlich höher.

Merke: 90% der Informationen werden schneller verarbeitet, wenn diese über visuelle Kanäle in unser Gehirn eindringen. Eine nette Produktvorschau oder die nächsten möglichen Events lassen deine Leserschaft kurz inne halten (auf deiner Facebook-Wall) und provozieren Interaktionen

Falls dich ein Guide interessiert zu dem Thema YOUTUBE-Equipment und wie du extrem einfach und schnell ein professionelles Video auf die Beine stellst, schreib uns doch in die Kommentare!

Sei up-to-date und schwimme auf der Welle…

Hypes kommen und gehen, Weihnachten kommt und geht aber auch Menschen kommen und gehen. Es gibt für alles einen Grund und sollte dieser, warum auch immer, einmal nicht existieren, wird dieser sofort erschaffen.

Schlaue Marketingmenschen haben sich deshalb auch wichtige „Tage“ einfallen lassen, welche einen höheren Umsatz versprechen.

Oder würdest du freiwillig auf die Idee kommen am Valentinstag deiner Freundin oder deinem Freund etwas nettes zu besorgen? NEIN, das haben dir deine Mama, Papa, das Fernsehen oder wer sonst für deine Erziehung verantwortlich war beigebracht.

Diese besonderen Tage kannst du dir natürlich zu nutze machen (ähnlich dem National Coffee Day aus #2), oder aber du versuchst ebenfalls Hypes mit zu nehmen.

Was war der größte Hype 2016?

Richtig der Pokemon-GO-Hype. Jeder noch so verstaubte Online-Marketer ist damals auf den Zug aufgesprungen. Manche hatten mal mehr, andere weniger Erfolg damit.

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Sucht ihr euch schon die „richtigen Tage“ aus, um euer Produkt oder Dienstleistung smart zu positionieren?

Dir fehlen die richtigen Ideen zu den richtigen Tagen? Schau mal hier:

some.io haben für euch sage und schreibe 200 (!) Aktions, sowie Feiertage für eure Social Media Content Planung zusammen gestellt.

Der gute alte „Contest“ – aber auf die richtige Art und Weise…

Contests oder Gewinnspiele gibt es wie Sand am Meer. Warum? Es gibt etwas zu gewinnen, kostenlos, frei, umsonst, for free, auf’s Haus und oben drauf dazu! Im Prinzip spricht das ja schon fast alle potentiellen Kunden an, wenn das Produkt das richtige ist.

Nicht jeder Mann macht zum Beispiel bei einem Gewinnspiel mit, bei dem man einen Menstruationsrechner gewinnen kann, also so ein Ding, was einem sagt … naja ihr wisst schon.

Wenn ihr eine derartige Kampagne richtig gestaltet „verliert“ ihr nicht nur sinnlos Geld, sondern erhalten vielleicht auch wertvolle Einblicke in eure Zielgruppe.

Wie wäre es, wenn ihr z.B. ein Gewinnspiel mit einer Umfrage kombiniert? In dieser Umfrage stellt Ihr Fragen zu euren Produkten, eurer Dienstleistung oder holt euch Feedback ein usw.

So hat ein Contest nicht nur Auswirkungen auf euren Brand und eure Sichtbarkeit, sondern bringt dir als Unternehmer tatsächlich ebenfalls Mehrwert.

Nutze die richtigen „Tools“, welche dir tatsächlich etwas bringen…

Social Media Marketing oder noch allgemeiner Online Marketing birgt viel Potential, auch wenn es um die Automatisierung von Prozessen geht.

Mittlerweile haben sich relativ viele Anbieter auf Social Media spezialisiert und bringen teilweise deutlichen Mehrwert.

Ein sehr bekannter Vertreter eines derartigen Tools ist Hootsuite. Damit kannst du neben Twitter auch Facebook, LinkedIn und viele andere Social Media Kanäle zentral verwalten.

T3N hat hierzu einen wunderbaren Beginner-Guide verfasst.

Weitere Alternativen sind:

Dir fällt noch eine weitere Alternative ein, welche du vielleicht auch schon getestet hast? Schreibe uns doch einen Kommentar und lass es uns wissen!

Mimikri: andere bekannte Menschen auf Social Media folgen

Du kennst das sicherlich von Kleinkindern und deren Eltern. Alles was die Eltern machen, das wird von den Kleinen nachgeahmt. Die Eltern bilden somit die Vorbilder und Bezugspersonen der Kinder. Die Kinder vertrauen ihren Eltern bedingungslos.

Natürlich kannst du diesen Sachverhalt nun auf deine Mitbewerber beziehen oder interessante wichtige Marken bzw. Influencer aus deiner Branche (vielleicht bis auf das bedingungslose Vertrauen 🙂 ).

Schaue dir an, wie große Marken und die Influencer aus deiner Niesche Social Media machen. Welchen Content-Plan sie haben und welche Strategie sie verfolgen.

Natürlich schreibst du die Posts nicht einfach ab, aber ergänzt gut laufende Posts mit vielen Interaktionen noch um sinnvolle Inhalte? Vielleicht noch ein zusätzliche Checkliste, bessere Bilder oder sogar interessante Tutorial-Videos?

Versuch dich aus!

Sei authentisch und vermeide “hektisch reich werden”

Das wichtigste natürlich zum Schluss:

Kaufe niemals Follower. Egal, ob du für 50 EUR auf irgendwelchen Plattformen 5000 Likes oder Follower oder sonst etwas kaufen kannst, sind das nun einmal keine echten Fans.

Du wirst das spätestens an der Interaktionsrate von zukünftigen Posts merken.

Sehe das einmal so:

Du möchtest ja im Endeffekt verkaufen und Umsatz machen. Nun hast du sagen wir einmal 500 Follower. 450 hast du dir gekauft. Diese kommen aus Indien, Ägypten, Marokko oder der Türkei und verstehen nicht einmal was du da schreibst. Nun machst du einen wunderbaren Posts, konzipierst deine Kampagne und stellst diese online. Diese wird nun deinen Followern und einer weiteren Testgruppe präsentiert. Je weniger Menschen mit diesem Post interagieren, desto höher kostet der einzelne Klick auf deinen Lead oder entsprechende Zielinteraktion.

Im Grunde betrügst du dich langfristig selbst.

Fazit

Social Media Kanäle sind sehr mächtige Tools mit denen du schnell und effektiv zu mehr Umsatz kommst. Wichtig dabei: Kenne deine Zielgruppe genau und versuche diese da zu begegnen, wo diese sich auch aufhält.

Facebook und Co. sind im Endeffekt auch nur die „Tresen“ für deine digitalen „Flyer“. Auch hier gelten die gleichen Prinzipien.

Du hast Fragen zum Thema oder wünscht ein bestimmtes Thema noch ausführlicher erklärt? Schreib uns in die Kommentare und wir schreiben den Guide!

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